Beitragsseiten

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben…

Dicker Nebel hängt in der Luft, als wir Ende November 2019 den Reisebus beluden. Der November, ein ungewöhnlicher Monat,
um eine Klassenfahrt zu unternehmen. Mit dicken Pullis, warmen Socken und Winterstiefeln im Gepäck waren wir aber bestens gerüstet,
um unsere Klassenfahrt nach Roggenburg in das Bildungszentrum für Natur anzutreten. Zwei Tage lang beschäftigen wir uns mit
professioneller Begleitung mit dem Naturschutz im Wald. Wir entnahmen zuerst eine Bodenprobe, die wir uns hart „erhämmern“ mussten.


Mit dieser Zeitmaschine konnten wir sage und schreibe 10 000 Jahre in die Vergangenheit reisen und erfuhren,
dass nach der letzten Eiszeit viel Gesteinsmehl vom Wind nach Roggenburg getragen wurde. Danach gruben wir in
Teamarbeit Eichenkeimlinge aus, um sie später an einer anderen, kahlgeschlagenen Stelle, wieder einzupflanzen.
Die Eiche, die diese Keimlinge zu Tage brachte, ist schon über 300 Jahre alt und wir brauchten fünf von uns, damit wir den dicken,
alten Baum umarmen konnten.Ein weiteres Highlight war unsere Mittagspause im Waldpavillon.
Unser Mittagessen mussten wir uns erst verdienen, da wir zuvor, wieder im Team, ein Feuer entfachen musste. Es war gar nicht so einfach,
im feuchten Herbstwald trockenes Holz für unser Feuer zu finden. Aber… das Ergebnis konnte sich sehen lassen.                             

(Lerngruppe 6b)